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Biografie

Heinrich Wilhelm Weber

20.10.1888

  • Geboren in Röllinghausen, Kreis Recklinghausen

1908Petrinum

  • Reifeprüfung am Petrinum in Recklinghausen

1908-1912

  • Studium der katholischen Theologie und Philosophie an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Münster

01.06.1912

  • Priesterweihe in Münster
  • 09.06.1912 Primiz in der Liebfrauenkirche in Recklinghausen-Hillen
  • ab Juli 1912 Kaplan in Münster

ab 17.09.1916

  • Caritassekretär des neu gegründeten Diözesan-Caritasverbandes Münster

1916-1919

  • Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Rechts- und Staatswissenschaftlichen Fakultät der Universität Münster

1919

  • Promotion zum Dr. rer. pol.

1920

  • Dozent für soziales Fürsorgewesen an der Rechts- und Staatswissenschaftlichen Fakultät der Universität Münster

ab 19.08.1920

  • Direktor des Diözesan-Caritasverbandes Münster

ab 1920

  • Mitglied des Zentralrats und Zentralvorstands des Deutschen Caritasverbandes

ab 09.11.1920

  • Vorsitzender des Fachausschusses Caritaswissenschaft des Deutschen Caritasverbandes

1921

  • Habilitation an der Rechts- und Staatswissenschaftlichen Fakultät der Universität Münster

1922

  • Promotion zum Dr. theol. an der Universität Tübingen

07.09.1922

  • Ernennung zum ordentlichen Professor für Christliche Gesellschaftslehre an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Münster als Nachfolger von Franz Hitze

27.10.1922

  • Verlegung der Professur in die Rechts- und Staatswissenschaftliche Fakultät mit Lehrauftrag für soziales Fürsorgewesen und Gesellschaftslehre

1923-1936

  • Erster Vorsitzender der Diözesan-Caritasverbandes Münster

1923

  • Gründung der Westfälischen Verwaltungsakademie (zunächst als “Westfälische Beamtenhochschule”)
  • Weber als Vertreter der Professorenschaft im Verwaltungsrat, mit Werner Friedrich Bruck Übernahme der Studienleitung

1924

  • Direktor des (neu gegründeten) Instituts für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Rechts- und Staatswissenschaftlichen Fakultät
  • 16. 01. 1924 Ausweitung der Funktionsbeschreibung der Professur auf die wirtschaftlichen Staatswissenschaften
  • 14.-16.10.1924 Mitglied der Diözesansynode des Bistums Münster

ab 1925

  • Mitglied der Finanzkommission des Deutschen Caritasverbandes

1927-1933

  • Vorstand der Akademie für Soziale Frauenberufe Münster e.V.

ab 1929

  • Vorsitzender der Finanzkommission des Deutschen Caritasverbandes
  • Vorsitzender des “Westfälischen Wandererdienstes”

28.08. – 04.09.1929 29. Deutscher Caritastag in Münster.

  • Auf diesem leitete Weber die Fachgruppe “Familie und  Volkswirtschaft”

1929/1930

  • Dekan der Rechts- und Staatswissenschaftlichen Fakultät

01.11.1933

  • Versetzung in die Katholisch-Theologische Fakultät der Universität Münster

01.10.1935

    • Zwangsversetzung in die Katholisch-Theologische Fakultät der Universität Breslau

dort Professor für Caritaswissenschaft

1935

  • Ehrenamtlicher Leiter der Bischöflichen Finanzkammer der Kölner Kirchenprovinz

1936-1945

  • Gründung und Leitung des Bischöflichen Instituts für kirchliche Verwaltung und Finanzwirtschaft in Breslau

20.06.1938

  • Auszeichnung als Päpstlicher Hausprälat durch den Apostolischen Stuhl

Ende Januar 1945

  • Flucht aus Breslau über Heiligenstadt und Schloss Rothestein nach Recklinghausen bzw. Münster

22.09.1945

  • Ernennung zum ordentlichen Professor für Volkswirtschaft unter Berücksichtung der Caritaswissenschaft an der Rechts- und Staatswissenschaftlichen Fakultät der Universität Münster (rückwirkend zum 01.02.1945)

17.04.1946

  • Gründung der Sozialforschungsstelle Dortmund an der Universität Münster. Weber ihr erster Direktor

29.08.1946

  • Gestorben in Münster im Alter von 57 Jahren